Halloween
Am 31. Oktober wird in Amerika Halloween gefeiert. Halloween Parties gibt es aber am Wochenende vor und nach dem eigentlichen Feiertag. Wir machten da natürlich mit, schmissen uns in grusselige Kostüms und gingen an eine Party auf dem Campus. Obwohl wir um halb 10 eine der ersten Gästen waren, entwickelte sich das Ganze doch noch zu einem riesigen Vergnügen. Wirklich alle kamen verkleidet und wir feierten ausgelassen bis tief in die Nacht. Es bleibt uns wohl nicht mehr viel zu sagen, denn die Bilder sprechen für sich...NHL Hockey Game
Als Hockeyfan darf in Kanada natürlich ein NHL Hockeymatch nicht fehlen. Deshalb gingen Tobias und sein Kollege Gebhard am 1. November an ein Spiel der Canucks, dem Hockeyteam von Vancouver. Das Stadion mit über 18'500 Zuschauern und den unzähligen Bildschirmen faszinierte die beiden schon vor dem Spiel. Nach den obligaten Nationalhymnen (USA und Kanada) wurde dann angepfiffen. Aber die Stimmung des Publikums blieb ziemlich verhalten, obwohl das Spiel - wie übrigens die meisten hier - ausverkauft war. Von der Schweiz her ist man sich da an einen ganz anderen Rummel auf den Rängen gewöhnt. Auch das Spiel war kein absoluter Knüller und in den Augen von Tobias nicht besser als ein Nati A Spiel in der Schweiz. Obendrauf kam noch, dass die Canucks kein einziges Tor erzielten und gegen die Nashville Predators mit 0:3 verloren. Trotzdem hat es Spass gemacht und wer weiss ob sich das Stadion nicht doch noch in einen Hexenkessel verwandelt, wenn die Canucks einen Sieg nach Hause tragen.Western Canada
Nach den beiden Reisen mit seinen Eltern ging Tobias schon wieder in die Ferien und lies Milena für eine knappe Woche alleine in Vancouver. Mit Gebhard, der übrigens dieses Wochenende zurück in die Schweiz geflogen ist, ging es per Flugzeug nach Calgary. Dort mieteten die beiden ein Auto und fuhren dann durch die Rocky Mountains zurück nach Vancouver.Den ersten Tag verbrachten sie in Calgary, am zweiten ging es ab in die Prärie nach Drumheller zu den Dinosauriern. Die Landschaft ist wirklich mehr als flach und nur vereinzelt gibt es imposante Canyons. Der eisige Wind fegte einem um die Ohren und machte es fast unerträglich kalt. In der Nacht hatte es sogar gut 2cm Neuschnee gegeben.
Am dritten Tag brachen sie zu den Olympischen Anlagen von 1988 auf (wo die Schweizer übrigens hervorragend abgeschnitten hatten) und fuhren dann in Richtung Rockies. Es ist ein ziemlich eindrückliches Erlebnis, wenn man von der Ebene direkt auf die Berge zufährt.
Nach dem obligaten Besuch in Banff und Lake Louise, wo Tobias ja vor knapp einem Monat schon einmal gewesen war, ging es nach Radium zu den heissen Quellen und einem entspannendem Bad. Auf dem Weg dorthin sahen die beiden ziemlich viele Wildtiere: Vom Schwarzbären über den Wapiti (Elk) bis hin zum Kojote (eine Mischung zwischen Wolf und Hund).
Die letzte Station war Kelowna im Okanagan Valley. Dieses Tal gleicht dem Schweizer Jura und ist bekannt für seine Weine. So kam es, dass die beiden eine Weinerei besuchten, was ziemlich informativ und gemütlich war.
Geburtstagsparty
Am Dienstag, den 6. November hatte Léa aus Frankreich Geburtstag. Da sie und Jonathan, der am Montag Geburststag hatte, dieses Wochenende in Banff sind, werden sie nächstes Wochenende zusammen eine grosse Party organisieren. Milena und andere Austauschstudenten überraschten Léa an ihrem eigentlichen Geburtstag mit einem Cheesecake mit Kerzen. Vor allem die Kerzen waren sehr passend, da auf dem ganzen Campus Stromausfall war! Schon am Mittag löschten die Lichter plötzlich und alle wurden aufgefordert das Gebäude sofort zu verlassen. Zum Glück (oder leider) dauerte das ganze nur eine halbe Stunde und so fanden die Vorlesungen am Nachmittag normal statt. Am Abend jedoch mussten sie Léas Geburtstagskarte im Kerzenlicht schreiben. So beschlossen sie noch in eine Bar in Kitsilano zu gehen, damit sie wenigstens gekühlte Getränke hatten...
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